Fotos: Fotofreunde Heidelsheim / Roland Sand

Unter dem Motto

Lasst uns miteinander

fand vom 5.-7. Juli 2019 in Bruchsal der 29. Badische Landesposaunentag statt.

Einer der Höhepunkte war der ökumenische Gottesdienst mit ca. 1500 Blechbläser und Blechbläserinnen am Sonntag im Schloßgarten.

Impressionen vom Samstag

Impressionen vom Sonntag

(Fotos: Fotofreunde Heidelsheim / Roland Sand)

Fotos: Roland Sand

Nach mehrmonatiger Vorbereitung begann am 2. Februar 2019 um 10 Uhr der Ökumenische Bibeltag der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Gemeinden (ACG) Bruchsal im Kirchengebäude der neuapostolischen Kirche in Bruchsal. Als Gastredner konnte Bischof i.R. Walter Klaiber von der Evangelisch-methodistischen Kirche gewonnen werden.

An die offizielle Begrüßung durch Pfarrer Achim Schowalter und einem ersten gemeinsamen Singen, angeleitet durch Pfarrer Schowalter am Klavier nebst Begleitung durch Cajón und E-Bass, schloss sich der erste Impulsvortrag durch Bischof Klaiber an. Das zugrunde liegende Thema "Musste nicht der Christus das erleiden? - Von der Not-Wendigkeit des Todes Jesu“ führte die zahlreichen Teilnehmer zu Beginn in die Lebenswelt, die Gebräuche und Riten ein, die im Zusammenhang mit dem Kreuzestod eine bedeutende Rolle spielen. Die mit zahlreichen Bibelstellen untermauerten, intensiven Ausführungen des Bischofs erforderten höchste Aufmerksamkeit seitens der Zuhörer und belohnte diese mit neuer Erkenntnis, neuem Wissen und manchem Aha-Erlebnis.

Im Anschluss hatte man die Möglichkeit an einer der angebotenen Arbeitsgruppen teilzunehmen, die mit ausgewählten Bibeltexten, Bildern und weiteren "Kreuzes"-Themen das Tagesmotto noch weiter vertieften. Nach Rückkehr ins Plenum konnten Erfahrungen und Erlebnisse aus den Arbeitsgruppen geteilt werden. Bischof Klaiber stand für vertiefende Fragestellungen mit seinem umfangreichen Wissen bereit und beantwortete gewissenhaft die an ihn gestellten Fragen.

Zur Mittagspause war der Tisch im Foyer gedeckt, so dass keiner hungrig in den Nachmittag starten musste. Zudem wurde die Pause genutzt zur Überbrückung von Kirchengemeindegrenzen, zum Erkennen des Verbindenden im Glauben und zum persönlichen Kennenlernen. Des Weiteren stand Bischof Klaiber für das eine und andere Gespräch zur Verfügung.

Den Nachmittag eröffnete dann der Hausherr, Gemeindevorsteher Frank Arlaud, in dem er die Architektur des Kirchengebäudes erläuterte, die ebenfalls Jesu, das Kreuz und die Größe Gottes in den Mittelpunkt rücken soll. Der Nachmittagsvortrag von Bischof Klaiber hatte das Thema „Für uns gestorben!? Von der existentiellen Bedeutung des Kreuzes für uns heute“. Dank seines Wissens ein erneut beeindruckendes Erlebnis, das vielen Zuhörern noch lange im Gedächtnis bleiben dürfte.

Nach erfolgter Kaffeepause und mit freudigem Gesang Aller klang der Bibeltag schließlich aus.

Ein großer Dank gilt allen fleißigen Helfern, die sich bei der Planung, Vorbereitung und Durchführung des Bibeltags eingebracht und engagiert haben. Ohne ihre Hilfe wäre das in dieser gelungen Form nicht möglich gewesen! Und natürlich gilt der Dank insbesondere Bischof Klaiber, der uns an diesem Tag an seinem großen Wissen und seiner Erkenntnis teilhaben ließ.

Bernd Heß

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(Fotos: Roland Sand)

Zur Person: Bischof i.R. Walter Klaiber studierte Evangelische Theologie und promovierte 1972 an der Universität Tübingen. Von 1971 bis 1989 war er Dozent für Neues Testament und Griechisch am Theologischen Seminar in Reutlingen, zu dessen Direktor er 1977 bestellt wurde. 1989 wurde Walter Klaiber zum Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche gewählt und diente in diesem Amt bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2005. Zu vielen Aufgaben und Beauftragungen zählte u.a. seine Mitarbeit im Arbeitskreis Christlicher Kirchen in Deutschland, deren Vorsitz er von 2001 bis 2007 inne hatte. Zudem ist er Verfasser zahlreicher theologischer Schriften, u.a. des Werkes "Jesu Tod und unser Leben - Was das Kreuz bedeutet". Dessen Inhalt lag auszugsweise den Vorträgen am Bibeltag zu Grunde.

(Quelle: „Walter Klaiber“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 29. März 2018, 15:07 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Walter_Klaiber&oldid=175537618 (Abgerufen: 17. Februar 2019, 19:39 UTC)

 

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Im Text der heutigen Lesung von Paulus aus dem Philipperbrief heißt es:

„Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in der Gemeinschaft mit Jesus Christus bewahren“

Friede, der alles Verstehen übersteigt, das kann nur himmlischer Friede sein. Aber damit dürfen wir uns nicht begnügen, wir müssen dennoch hier etwas dafür tun. So wie die Pfadfinder. Heute findet zum 25. Mal die Friedenslichtaussendung statt, 25 Jahre erinnert das kleine Licht aus Bethlehem nun schon an den Wunsch nach Frieden. Vielfalt der Religionen, wie sie auf dem Plakat zu sehen ist, ist leider auch heute oft nur ein Wunschtraum!

Auch heute, 100 Jahre nach Ende des 1. Weltkrieges, der damals für Europa eine ganz kurze Spanne des Friedens und Miteinanders brachte, sind wir davon noch weit entfernt, auch wenn wir hier weitgehende in Frieden leben können.

Anschläge wie der auf den Straßburger Weihnachtsmarkt machen jedoch deutlich, wie schnell etwas passieren kann und wie wichtig gerade ein gutes Miteinander der Religionen ist

Als Vertreterin der ACG nehme ich dieses Licht stellvertretend für alle Bruchsaler Gemeinden, für die Konfessionen und christlichen Gemeinschaften entgegen und wünsche uns diesen Frieden aus der Vielfalt der christlichen Gemeinden heraus. Ich danke den Pfadfindern dafür, dass sie uns auch dieses Jahr mit dem Licht aus Bethlehem daran erinnern. Es wird nun in unsere Kirchen gebracht und kann dort geholt werden, wird auch Heiligabend an den Krippen brennen und für den Frieden stehen.

Ich werde das Licht jetzt in die Stadtkirche bringen, die tagsüber immer offen ist, so dass das Licht dort geholt werden kann.

Marieluise Gallinat-Schneider

Fotos: Roland Sand

Unter diesem Titel gestaltete die Arbeitsgemeinschaft christlicher Gemeinden (ACG) am 9. November 2018 anlässlich des 80. Jahrestages der Reichspogromnacht  im Anschluss an das Gedenken am Feuerwehrhaus einen ökumenischen Gottesdienst.

Dieser fand unter der Leitung von Gemeindereferentin Marieluise Gallinat-Schneider und Pfarrer Achim Schowalter in der Lutherkirche statt.

Im Rahmen des Gedenkens sprach Florian Jung, einer der Organisatoren der Stolperstein-Verlegungen, über das Schicksal einer Bruchsaler jüdischen Familie. Der Gottesdienst setzte sich mit unserer Schuld auseinander und rief zur Wachsamkeit auf.

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Fotos: Roland Sand und Gerhard Öfner

Seit 2015 existiert das Bündnis "Wir für Menschlichkeit" inzwischen, in dem sich Parteien, Gewerkschaften, Vereine und wir, als ACG zusammengeschlossen haben, um für Menschenwürde einzutreten.

Am 2. Juni 2018 haben wir das dritte Mal gezeigt, dass Bruchsal eine bunte, tolerante Stadt ist. Viele Christinnen und Christen sind gekommen, um sich am Stand vor dem Vinzentiushaus einen Luftballon oder Flyer zu holen und sich von dort in die Menschenkette einzureihen, die zwischen 12.50 Uhr und 13 Uhr stand. Mehr als 1000 Menschen haben vom Oppenheimerplatz über die Kaiserstraße, den Marktplatz, die Josef-Kunz-Straße bis zum Pavillon mit bunten Luftballons ein Zeichen gesetzt.

Danke allen, die von den Bruchsaler Gemeinden mit dabei waren!

Marieluise Gallinat-Schneider
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Fotos: Rolf-Dieter Gerken

Am Samstag, 1. April 2017 fand in der Kirche St. Cosmas & Damian in Untergrombach anlässlich des Reformationsgedenkens der ökumenische Jahresgottesdienst der ACG statt:

erinnern - versöhnen - aufbrechen

In diesen drei Schritten wurde - ganz bewusst in der Passionszeit - das, was in 500 Jahren Reformationsgeschichte an Wunden geschlagen wurde, aber auch die guten Entwicklungen und Anstöße im gemeinsamen Gedenken und Feiern vor Gott getragen.

 

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Fotos: Roland Sand

Am Samstag, 8. Oktober 2016, fand in der Paul-Gerhardt-Kirche in Bruchsal der ökumenische Jahresgottesdienst der ACG statt. Das Thema lautete: „Sonntag – geschenkt“.

Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von der Gruppe „Neues geistliches Lied“ aus St. Paul und dem Kammerorchester der Neuapostolischen Gemeinde.

Im Anschluss bestand Gelegenheit zur Begegnung und zum Austausch.

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Fotos: Roland Sand

Der Einladung des Bündnisses „Wir für Menschlichkeit“ am 19. März 2016 zu Fest, Demonstration und Kundgebungen folgten ca. 1300 Menschen.

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